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Suchbegriff: Politik und Verwaltung

Die Goldpreise haben sowohl in US-Dollar als auch in Schweizer Franken Rekordhöhen erreicht, angetrieben durch neue US-Zölle auf europäische Länder, die die Unabhängigkeit Grönlands unterstützen. Der Edelmetallmarkt profitiert von der geopolitischen Unsicherheit: Gold legte im letzten Jahr um 64 % und seit Jahresbeginn um 8 % zu, während Silber um 30 % gestiegen ist. Schweizer Anleger zahlen trotz des Status des Schweizer Frankens als sichere Währung einen Rekordpreis von 120.000 Franken pro Kilogramm Gold.
Der Investmentmanager Scott Bessent äußert sich skeptisch hinsichtlich der Fähigkeit Europas, eine starke einheitliche Reaktion auf die von Grönland verhängten Zölle zu formulieren, und hebt dabei potenzielle Herausforderungen bei der europäischen Koordinierung in handelspolitischen Fragen hervor.
Der britische Wirtschaftsminister Peter Kyle argumentiert, dass das Streben nach einer Zollunion mit der EU „töricht” und utopisch wäre, trotz wachsender Forderungen aus seiner eigenen Partei und den Gewerkschaften. Er betont pragmatische Ansätze für Wirtschaftswachstum, geht auf Bedenken hinsichtlich Trumps Zollandrohungen ein und skizziert Pläne zur Reduzierung von Unternehmensvorschriften bei gleichzeitigem Schutz heimischer Industrien wie der Stahlproduktion vor internationalem Handelsdruck.
Eine genehmigte Anti-Trump-Demonstration in Zürich eskalierte zu gewalttätigen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei, die zu Sachschäden wie zerbrochenen Fenstern und verbrannten Müllcontainern führten. An der Demonstration gegen den Auftritt des US-Präsidenten beim Weltwirtschaftsforum nahmen mehrere Tausend Menschen teil, darunter auch einige Mitglieder des „Black Bloc“, die an nicht genehmigten Demonstrationen teilnahmen. Die Polizei setzte Wasserwerfer, Tränengas und Gummigeschosse ein, um die Menge zu zerstreuen. Zwei Beamte wurden von Steinen getroffen, es wurden jedoch keine schweren Verletzungen gemeldet.
Die Öl- und Gaseinnahmen Russlands werden aufgrund niedrigerer internationaler Ölpreise und eines stärkeren Rubels im Januar 2026 voraussichtlich um 46 % auf etwa 5,42 Milliarden US-Dollar zurückgehen. Der Rückgang ist auf US-Sanktionen gegen die großen russischen Ölexporteure Rosneft und Lukoil zurückzuführen, obwohl die indischen Importe höher als erwartet geblieben sind. Öl und Gas tragen etwa 25 % zu den Einnahmen des russischen Bundeshaushalts bei, die für dieses Jahr insgesamt 120 Milliarden US-Dollar betragen sollen.
Bei einer gewalttätigen Anti-Trump-Demonstration in Zürich während des Weltwirtschaftsforums wurden drei Polizisten durch Steinwürfe, Feuerwerkskörper und Barrikaden verletzt. Die von der linken „Bewegung für den Sozialismus” organisierte Demonstration war geprägt von Sachbeschädigungen, Brandstiftung und Zusammenstößen mit der Polizei, die Wasserwerfer und Tränengas einsetzte. Während der Protestaktion gegen den Auftritt des US-Präsidenten beim WEF kam es zu einer Festnahme.
Die deutschen Exporte in die Vereinigten Staaten gingen 2025 aufgrund der Zollpolitik von Präsident Trump deutlich zurück, wobei insbesondere die Automobilausfuhren stark betroffen waren. Der Handelsüberschuss Deutschlands gegenüber den USA sank auf den niedrigsten Stand seit 2021, und die USA verloren ihre Position als Deutschlands wichtigster Handelspartner an China. Wirtschaftsexperten warnen, dass die US-Handelspolitik den amerikanischen Markt für deutsche Exporteure risikoreich gemacht hat und langfristige negative Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft zu erwarten sind.
Die Region Kurdistan im Irak steht vor einer schweren Finanzkrise, da Bagdad seit 2023 nur 41 % der geschuldeten Budgetzahlungen überwiesen hat, was die Gehälter im öffentlichen Dienst, die Schuldenzahlungen an internationale Ölkonzerne und grundlegende Regierungsfunktionen gefährdet. Trotz der Wiederaufnahme begrenzter Ölexporte über die Irak-Türkei-Pipeline und der Überweisung von Einnahmen an die Bundesregierung sind die versprochenen Zahlungen nicht eingegangen, was langjährige Streitigkeiten über Autonomie und Einnahmenaufteilung wiederbelebt hat. Angesichts des politischen Wandels im Irak und der Forderungen ausländischer Ölfirmen in Höhe von über 1 Milliarde US-Dollar drängt die KRG angesichts des schwindenden Vertrauens und der geopolitischen Spannungen zwischen den regionalen Mächten auf eine Lösung.
Eine neue Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft zeigt, dass Trumps Zölle in erster Linie die amerikanischen Verbraucher und nicht die ausländischen Exporteure belasten. Die Untersuchung zeigt, dass 95 % der 200 Milliarden Dollar an Zolleinnahmen von den US-Verbrauchern stammen, da die Importeure die Kosten weitergeben. Europäische und Schweizer Exporteure ziehen es vor, ihre Verkäufe in die USA zu reduzieren, anstatt die Preise zu senken, und finden schnell alternative Märkte. Die Studie warnt auch vor möglichen wirtschaftlichen Folgen für europäische Länder, wenn im Grönland-Konflikt neue Zölle verhängt werden, wobei Deutschland möglicherweise mit einem Rückgang des BIP um 1 % rechnen muss.
Der DAX bleibt aufgrund erneuter Befürchtungen eines Handelskriegs zwischen den USA und der EU um Grönland unter Druck, wobei die Märkte angesichts der Zollandrohungen von Donald Trump weltweit nachgeben. Investoren flüchten in sichere Anlagen wie den Schweizer Franken und Gold, während Unternehmen wie Mercedes-Benz ihre Produktionspläne anpassen. Das Weltwirtschaftsforum in Davos dient als Plattform für die Auseinandersetzung mit den Handelsspannungen, wobei die Unternehmensnachrichten gemischt ausfallen, darunter das Umsatzwachstum von OpenAI und die Übernahmeverhandlungen von Henkel.

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